Meine Idee vom Gastgeben

Ich bin Susan - und Gastgeberin zu sein ist für mich eine echte Leidenschaft - einen Ort zu öffnen und Menschen willkommen zu heißen.

Der Sonnenhügel ist über viele Jahre gewachsen - aus Neugier, aus Lust auf Veränderung und aus Freude daran, einen schönen Ort mit anderen zu teilen.

Mir sind klare Räume, natürliche Materialien und eine Atmosphäre wichtig, in der man gern ankommt und bleibt.

Ich freue mich auf Gäste, die ihren Urlaub genießen, Ruhe suchen und diesen Ort wertschätzen.

Unsere Geschichte

Manchmal beginnt etwas Neues nicht aus Notwendigkeit, sondern aus Neugier. Aus dem leisen Wunsch, das Leben noch einmal ein wenig anders zu betrachten. Offener. Weiter. Mit mehr Himmel.


Als wir das Gehöft zum ersten Mal betraten, war es Winter. Januar. Grau, kalt, still. Der Hof wirkte müde, fast ein wenig vergessen. Und doch – dieser Blick. Weite. Himmel. Ruhe. Ich erinnere mich genau an den Moment, in dem ich dachte: Wenn wir bleiben, dann wegen dieses Blicks. Und vielleicht auch, weil wir spürten, dass dieser Ort uns mehr zutraute, als wir uns selbst.

Die Entscheidung war nicht allein eine Frage der Vernunft, sondern auch des Herzens. Sie war leise, tastend – und ja, auch ein bisschen abenteuerlich. Sie bedeutete Veränderung, Neuanfang und ein leises: Warum eigentlich nicht?


Was folgte, waren Jahre der Arbeit. Aufräumen, umbauen, verwerfen, neu denken. Tage, an denen wir schmunzelnd den Kopf schüttelten über das, was wir uns vorgenommen hatten. Und andere, an denen plötzlich alles ganz selbstverständlich erschien.

Der Garten wuchs mit – langsam, eigensinnig und mit der Zeit immer verwunschener. Manches durfte bleiben, anderes kam neu dazu. Ranken suchten sich ihren Weg, Pflanzen breiteten sich aus, als hätten sie lange darauf gewartet.


Mit dem Wachsen dieses Ortes entstand auch der Wunsch, ihn zu teilen. Nicht laut und nicht geplant, sondern ganz selbstverständlich.

Heute empfangen wir auf dem Sonnenhügel Gäste. Menschen, die kommen, um schöne Tage zu verbringen, sich wohlzufühlen und den Rhythmus dieses Ortes aufzunehmen. Die bleiben dürfen, ohne etwas zu müssen, und genau darin ihre Zeit finden.

Und manchmal, wenn jemand mit einem Lächeln sagt, dass sich hier alles ein kleines bisschen leichter angefühlt hat, dann lächle ich zurück. Weil ich weiß: Der Sonnenhügel tanzt genau diesen leisen Walzer aus Gelassenheit, Neugier und einem kleinen, warmen Glück.


Susan

An einem stillen, verschneiten Januartag

 mit kalten Fingern, klarem Himmel

 und dem Gefühl, genau richtig zu sein.